Gedanken zur Nacht

Und so kam der Tag in das Land an dem sich die Mirka bei einer Organisation bewarb. Die mir da empfolen ward bei der Cousine der Kathi (nachzulesen in Schweden??? Sonst noch was???). Und da ich ein kleines Risikokind bin habe ich mich auch nur bei einer Organisation beworben. Natürlich hatte ich vor mich bei einem Misslingen meiner Bewerbung auch noch wo anders zu bewerben, dies habe ich aus Faulheitsgründen nicht getan...Ich möchte hier aber jedem anderen eindringlich raten: Bewerbt euch bei meheren Organisationen!!! Jedenfalls wenn ihr euren Wunsch wirklich ernst nehmt. Das soll nicht heißen das ich ihn nicht ernst genommen habe, aber ich war jung und leichtsinnig und das ganze hätte auch anders enden können...

Ich habe mich ein paar Wochen vor den Sommerferien bei YFU beworben (weitere Organisationen von denen ich weiß das sie nach Schweden fahren und von denen ich Leute kenne die damit weg und zufrieden waren/sind: AFS und StepIn). Nach den Ferien bekam ich dann eine Einladung zum Bewerbungsinterview. Das Bewerbungsinterview findet bei YFU in einer kleinen Gruppe von fünf Leuten statt meins war in Köln in einer Jugendherberge. Meine Mutter hat mich dorthin gefahren und hier ein weiterer Rat: Fahrt entweder mit dem Zug oder nehmt euch zehn bin zwanzig Stunden Zeit einen Parkplatz ausfindig zu machen wenn ihr euch in Köln nicht auskennt. Wir haben nämlich eine kleine Baggerfahrt durch Köln gemacht bin wir schließlich alles gefunden hatte (Düsseldorf hat nicht nur den besseren Karneval). Als ich in der Jugendherberge ankam saßen meine lieben Mitbewerber schon da. Ich war die bzw. das Letzte. Ich hasse es als letztes irgendwo aufzutauchen. Nun ja meine Mitbewerber waren eine recht lustige Truppe und komischerweise kann ich mich an nur noch an einen Namen aber an so ziemlich die Wunschländer der Bewerber erinnern. Daher weiß ich auch das wir untereinander keine Konkurenten für ein und den selben Platz waren, was auch bei YFU glaub ich nie so ist. Na ja zum Bewerbungsverlauf muss ich jetzt nicht viel erzählen, nur soviel: Ich glaube, dass man sich darauf weder vorbereiten kann noch sollte, sondern einfach mitteilungsfreudig, natürlich, freundlich, rücksichtsvoll und selbstbewusst auftreten sollte. Kurze Zeit nach meinem Bewerbungsgruppeninterview erhiehlt ich einen Brief von YFU den ich andächtig in die Küche trug, öffnete und vorsichtig aus dem Umschlag zog...Liebe Mirka, wir freuen Schweden Erstwahl...*schweinseehunartigesgrölen* Ich sag nur eins: seit froh das ihr nicht dabei gewesen seit...Mein Bruder rief von oben: "Mirka? Alles okay?" Aber sowas von...ich hatte die Zusage für mein absolutes Wunschland in der Hand mit der ich eigentlich gar nicht gerechnet hatte, weil man ja selten so viel Glück im Leben haben kann. Erst habe ich meinen Vater und dann meine Mutter angerufen. Und sowieso alle über mein Glück informiert die grade und in den nächsten drei Tagen in Erwägung kamen. Im November kamen dann die Platzierungsunterlagen die ich mit Ach und Krach ausgefüllt und abgeschickt habt (für alle die sich damit auskennen: Ich muss nur TB-Test sagen da drehen sich bein vielen Austauschschülern schon die Fußnägel hoch). Auch meinen Abflugtermin habe ich schon rausgekriegt...8.August...solange bin ich noch hier anzutreffen...

Mitlerweile weiß ich von sieben Leuten die meine Klasse entweder für ein halbes oder ein ganzes Jahr zwecks eines Schüleraustausches verlassen und schon in meiner Klasse finden sich interessante Austauschländer wieder (Italien, UK, USA, Frankreich und Schweden). Die Austauschfreudigkeit meiner Klasse ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass wir bilingual sind, dass heißt Erdkunde, Geschichte und Politik werden auf Englisch erteilt....Ich hoffe auf jeden Fall, das wir alle ein gutes Jahr verbringen werden....






Gratis bloggen bei
myblog.de