Gedanken zur Nacht

Ich muss zugeben, Schweden ist wirklich eines der außergewöhnlicheren Länder für einen Schüleraustausch. Die meisten gehen ja nach wie vor in die USA was mich zunächst auch sehr gereizt hat und mein eigentliches Ziel für dieses Auslandsjahr war. Bis...na ja bis ich eines Morgens mit ein paar Klassenkameradinnen im Bus zur unserer Lieblingschule saß und wir uns über Schüleraustausch unterhielten. Irgendwann meinte dann die Kathi: "Meine Cousine fährt dieses Jahr auf Austausch nach Schweden." I was equally fire and flame. Na ja die Kathi hat mir dann die ICQ-Nummer von besagter Cousine gegeben und ich habe die dann geaddet und gelöchert. Die hat mir dann ihre Orga genannt und so wurde mein Plan konkreter...

Schweden kenne ich aus vielen Urlauben mit meiner Familie unter anderem im Ferienhaus meiner Tante. Ich mag die Mentalität der Menschen und mich interessiert es sie nicht nur als Touristin, sondern auch im Alltagsleben kennen zu lernen. Auch die schwedische Natur ist wie die meisten vielleicht sogar wissen nicht ohne, denn große Waltgebiete und beindruckende "Naturwunder", wie z.B. die Findling im Süden, durchziehen das ganze Land. Zuletzt finde ich, dass die schwedische Sprache eine gewisse Wärme besitzt (jetzt werde ich ätzend sentimental). Im Vergleich zum Deutschen ist sie nicht so abgehackt und hat nicht so spitze Laute wie das Französische, wodurch sie für mich einen beruhigenden, angenehmen Klang besitzt. Bis jetzt hab ich nur den Süden des Landes gesehen, deshalb fände ich es natürlich sehr aufregend mal den Norden zu Gesicht zu bekommen...aber im Prinzip bin ich schon vollkommen froh, wenn sich eine Gastfamilie für mich entscheidet, egal ob Nord- oder Südschweden...

 






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